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RadDialog!?

Letzten Freitag machte eine doch überraschende Nachricht die Runde in der Berliner Fahrradszene. Der ADFC Berlin und Changing Cities brachen die gemeinsamen Gespräche mit dem Senat über den weiteren Ausbau der Radinfrastruktur ab und veröffentlichten eine erste Stellungnahme.

Darin werfen die Verbände der Senatsverwaltung vor, zentrale Grundlagen für den Ausbau des Radverkehrs immer weiter aufzuschieben und die Zivilgesellschaft bei der Planung möglichst unverbindlich einzubeziehen.

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Verkehrsunfallstatistik 2018

Heute wurde die Verkehrsunfallstatistik 2018 für Berlin von Innensenator Andreas Geisel, Polizeipräsidentin Barbara Slowik und Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese vorgestellt.

Demnach ereigneten sich im letzten Jahr 144.325 Verkehrsunfälle, was einem Anstieg von 0,63 Prozent (+901) im Vergleich zu 2017 bedeutet.
Auch die Zahl der dabei verunglückten Personen, Leicht-,Schwerverletzte und getötete Personen, erhöhte sich von 17.415 (2017) auf 18.217 im Jahr 2018. Dies entspricht einem prozentuellen Anstieg von 4,61 Prozent. Die drei häufgisten Unfallursachen sind:

  • Fehler beim Abbiegen (11.567)
  • Nichtbeachten der Vorfahrt (5.630)
  • Nicht angepasste Geschwindigkeit (2.330)
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Kolektif Berlin Bike Fair

Dieses Wochenende , 8. – 10.3, findet erstmalig die Kolektif Bike Fair im alten Motorwerk, An der Industriebahn 12 – 13088 Berlin, statt. Dabei versteht sich die Bike Fair nicht als konventionelle Radmesse, sondern als eine faire Veranstaltung aus der Bike-Szene für die Szene. So bezahlen Aussteller nur eine geringe Standgebühr und Besucher dürfen selbst über ihren Eintrittspreis, nach dem Motto „Pay what you wish“, entscheiden.
Neben einer langen Liste mit über 70 Ausstellern aus ganz Europa, wird es ein bunt gemischtes Rahmenprogramm an Filmvorführungen, gemeinschaftlichen Ausfahrten, Radrennen und Workshops geben.

Die vollständige Übersicht aller sich präsentierenden Marken, des vollständigen Programmes und ein paar Hintergrundinformationen, findet sich hier.

Ein Überblick des bisher angekündigten Programmes:

Freitag, 8.3

  • 18:00 – 20:00, Rose Bikes Vernissage
  • 20:30 – 21:00, Geneva – Nice; Ein Fixed Gear Reisefilm
  • 20:30 – 22:30, kolektif Elle*cat (organisiert von FAHRWERK u CROW)

Samstag, 9.3

  • 10:00 – 12:00, Biehler Kolektif Ride
  • 10:00 – 12:30, Bikerumor.com Road and Trail Adventure Ride
  • 14:00 – 18:00, International Berlin Cargo Bike Race
  • 17:00 – 23:59, RAD RACE Last Man Standing mit After Show Party

Sonntag, 10.3

  • 11:00 – 13:00, Kolektif girls ride by Veloine
  • 12:00 – 14:00, ROSE Hangover Gravel Ride
  • 14:00 – 15:00, Bike Packing – Future of Cycling Events?

Wir finden, dass klingt doch alles richtig super und absolut spannend, weshalb wir es euch allen nur ans Herz legen können dort hinzugehen. Wir sind auf jeden Fall schon voller Vorfreude.
Also, bis dann. Wir sehen uns dort…

Thema Fahrradweiche

Mahnwache für eine getötete Radfahrerin, Alexanderplatz, 21.2.2019 (Foto: Volksentscheid Fahrrad)

Am 20.2 starb eine 37 – jährige Radfahrerin an der Kreuzung Karl-Marx-Allee/ Otto-Braun-Straße (Alexanderstraße), nachdem sie von einem rechtsabbiegenden Lkw erfasst wurde.

Das Berliner Mobilitäsgesetz sieht in diesem Falle nach § 21 vor:

Nach jedem Unfall mit Verkehrstoten an einem Knotenpunkt soll von der für Verkehrssicherheit im betreffenden Fall zuständigen Stelle unverzüglich geprüft werden, ob Maßnahmen kurz-, mittel- und langfristig ergriffen werden können, um weitere Unfälle mit Personenschaden zu vermeiden.

§ 21 Abs. 2 Berliner Mobilitätsgesetz
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Hej, ich bin … Malte

Malte lebt in Kiel. Der Software – Entwickler baut einiger der „Critical Mass“ Webseiten, seit er 2010 in die Fahrradwelt abtauchte. Seit 2015 lebt er ohne Auto und beschäftigt sich mit den Themen Mobilität, Verkehrswandel, Klima- und Umweltschutz, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

Als ich noch im Hamburg gewohnt habe, war ich täglich auf dem Rad unterwegs, auch beim typischen hanseatischen Regenwetter. Gegen Regen gibt’s Regenkleidung, gegen Schnee und Eis helfen Spikereifen, irgendwie kommt man immer am Ziel an. Es ist natürlich nicht immer so ganz angenehm, aber grundsätzlich gibt’s nicht so ganz viele geilere Sachen als das Geräusch von knisternden Neuschnee unter den Reifen und Schneeflocken im Gesicht. Aus Kiel fahre ich nun täglich mit der Bahn nach Hamburg und zurück, dabei begleitet mich meistens mein blaues Brompton. Insofern fahre ich nach wie vor täglich Fahrrad, bin aber streckenmäßig von 30 Kilometern pro Tag auf zehn ziemlich abgesackt. Das muss noch besser werden.

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Naja, was heißt „am liebsten“? Am liebsten fahre ich mit meinem weißen Trenga-Trekkingrad, weil ich damit meistens aus der Stadt rausfahre und längere Touren in der Natur, abseits der ganzen Hektik unternehme. Dazu komme ich leider viel zu selten, aber meistens reicht es wenigstens einmal pro Monat für einen Gran Fondo. Am häufigsten fahre ich mit meinem blauen Brompton zum Bahnhof und zurück, das ist nunmal unheimlich praktisch und perfekt zum Pendeln, aber der Weg zur Arbeit ist naturgemäß nicht unbedingt das, was man am liebsten mit einem Fahrrad bestreitet.

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Kulturkampf, der …

… zumindest für kurze Zeit in der Friedrichstraße

Davon spricht Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, wenn es um die zukünftige Gestaltung der innerstädtischen Mobilität geht.

Was war passiert?

Am vergangenen Mittwoch, 27.2, hielt die Verkehrssenatorin Regine Günther eine Rede über die Zukunft der Mobilität in Berlin, worüber der Tagesspiegel berichtete. In diesem Artikel wird sie unter anderem mit den Worten, „Wir möchten, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“, zitiert. Das nahm Herr Lindner zum Anlass gestern folgenden Tweet zu veröffentlichen:

Wer mir nicht glaubte, dass die #Grünen einen #Kulturkampf gegen das Auto veranstalten, finden jetzt hier den ausgesprochenen Beleg. Echte #Volkserziehung live und in Farbe. CL

Das sich die Verkehrssenatorin aber keineswegs für ein radikales Verbot von privaten Pkws ausspricht, was man durch die Äußerung von Lindner vermuten könnte, sondern für ein ausgewogenes Konzept einer städtischen Mobilität wird dabei völlig ignoriert. So wirbt Günther für den Ausbau des ÖPNV, für bessere und sichere Radinfrastruktur und vermehrte Nutzung von Car-Sharing Angeboten, um dem Konzept einer reinen autogerechten Stadt entgegen zu wirken.

Das dies wiederum notwendig ist, liegt mehr als auf der Hand. So ist Berlin mittlerweile Spitzenreiter der deutschen Städte bei den innerstädtischen Staus, Feinstaubgrenzwerte werden regelmäßig überschritten und nicht geschützte Verkehrsteilnehmer*innen werden täglich gefährdet.

Daher stellt sich die Frage, von welcher „Kultur“ Lindner spricht? Von einer Kultur, die gestattet, die Folgen einer privaten Entscheidung auf die gesamte Gesellschaft abzuwälzen? Die nur eine stetige Erhöhung des motorisierten Individualverkehrs kennt? Die den Mensch immer weiter an den Rand des öffentlichen Raumes drängt? Die den schon fast regelmäßigen Tod von ungeschützten Verkehrsteilnehmer*innen zur Folge hat?

Anstatt sich populistischer Aussagen zu bedienen und dadurch Lobbyarbeit für die Automobilindustrie zu betreiben, wäre es angebracht sich ernsthaft mit der städtischen Mobilität der Zukunft zu beschäftigen und tragfähige Konzepte zu erarbeiten. Dies aber bleibt Lindner schuldig, da eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dieser Thematik nicht stattfindet.

#StopKillingCyclists


  1. 20.02.2019, 09:55 Uhr: Eine 37-jährige Radfahrerin fährt auf dem Radweg der Alexanderstraße in Berlin-Mitte in Richtung Mollstraße. Ein Kraftfahrer ist mit seinem Lkw in der Alexanderstraße in derselben Richtung unterwegs. Beim Abbiegen von der Alexanderstraße nach rechts in die Karl-Marx-Allee missachtet der Fahrer des Lkws den Vorrang der rechts von dem Lkw geradeaus fahrenden Radfahrerin. Der Lkw erfasst die Radfahrerin, die bei dem Unfall schwerste Verletzungen erleidet und noch an der Unfallstelle verstirbt.

Berlin ist Spitze!

Das wissen wir bereits. Neu ist aber, dass Berlin nun auch die Rangliste deutscher Städte mit der längsten Wartezeit für Autofaher*innen anführt. Vor wenigen Tagen veröffentlichte der Verkehrsdatenanbieter Inrix seine Studie 2018 Global Traffic Scorecard .
Das Ergebnis, Autofahrer*innen in Berlin standen durchschnittlich 154 Stunden im innerstädtischen Stau, verbrachten also umgerechnet rund 6 Tage wartend in ihren Pkws.
Platz 2 und 3 gehen an München mit 140 Stunden und an Hamburg mit 139 Stunden durchschnittlicher Wartezeit.
Inrix veröffentlichte auch eine Übersicht der 10 am dichtesten befahrenen Straßenabschnitte Deutschlands, wovon vier Stück in den Stadtgrenzen von Berlin liegen.

  • B96 von Tempelhof bis Hallesches Tor (tägliche Verspätung: 7 Min. – jährliche Verspätung: 28 Std.)
  • Budapester Str., Übergang in Tiergartenstraße von Lietzenburger Straße bis Ebertstraße (tägliche Verspätung: 6 Min. – jährliche Verspätung: 22 Std.)
  • Skalitzer Str., Übergang in B96a von Kottbusser Tor bis zur B1 (tägliche Verspätung: 4 Min. – jährliche Verspätung: 16 Std.)
  • Greifswalder Straße von Potsdamer Straße bis Danziger Straße (tägliche Verspätung: 4 Min. – jährliche Verspätung: 15 Std.)


Wir gratulieren allen beteiligten Autofahrer*innen zu dieser Leistung mit der einhergehenden Spitzenposition und sind gespannt, ob diese in diesem Jahr verteidigt werden kann, während wir freudig mit unseren Rädern die Fahrt genießen.


Stau, Stau, Stau…

Im Jahr 2018 standen Autofahrer*innen auf deutschen Straßen erneut länger und häufiger im Stau. Wer hätte das gedacht?

So stieg die Anzahl der Staus im Vergleich zu 2017 um rund 3 Prozent auf 745.000. Die Länge dieser konnte auch erfolgreich erhöht werden. So beträgt die Gesamtlänge ca. 1.528.000 Kilometer, ein Plus von 5 Prozent, und reicht damit ungefähr 38 Mal um die Erde.

Die Gesamtdauer, also die Anzahl aller Staustunden, kann auf 459.000 Stunden, was 52 Jahre entspricht, beziffert werden.

Ob wir im Jahr 2019 eine erneute Steigerung dieser Leistung erleben dürfen ist noch offen. Wir sind auf jeden Fall neugierig.

Juten Tach, ich bin … Johannes

Johannes, oder kurz einfach Hannes, lebt in Neukölln. Momentan ist er in den letzten Zügen seines Kamerastudiums an der Filmuniversität Babelsberg, weshalb er auch viel unterwegs ist. Wenn möglich hat er sein Rad dabei, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

Eigentlich bewege ich mich ausschließlich mit dem Fahrrad. Egal ob das in die Kletterhalle, zum Technikverleih in Charlottenburg oder nur kurz zum Einkaufen ist.
Dazwischen fahre ich gerne mal auf dem Tempelhofer Feld ein paar Runden, versuche mich im Rückwärtsfahren oder anderen Tricks. Dort ist halt viel Platz für solch einen Spaß.

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Mittlerweile fahre ich eigentlich ausschließlich mit meinem 8Bar-Fixie. Früher noch hin und wieder mit meinem Rennrad oder Mountainbike, aber die stehen leider grade nur noch im Keller.

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Juten Tach, ich bin … Isabell

Isabell lebt in Kreuzberg und engagiert sich in ihrer Freizeit für das Netzwerk Fahrradfreundliches Friedrichshain – Kreuzberg und für Changing Cities. Auch beruflich berät die 30 Jährige Städte wie sie fahrradfreundlicher werden können, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

Eigentlich jeden Tag. Mehrmals. Das Fahrrad ist mein Verkehrsmittel des Alltags.

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Mit meinem Ludwig, ein Fahrrad der Berliner Marke Schindelhauer.

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Juten Tach, ich bin … Dimi

Dimi came with his one way ticket to Berlin in June 2017 and fell in love with the city. He lives in Friedrichshain and works as a software developer. The 32 old loves to cycle around the suburbs in his free time, but now read yourself…

How often do you ride your bike in your daily routine?

When I got my bicycle on October 2017, I hadn’t touched one ever since I was 12 years old. And instantly fell in love with it. I casually ride every single day to work and back. In the weekends I try to schedule short tours that vary between 35 km and 60 km. And I will do it regardless the temperature and the weather except either because I would plan to go have drinks with friends or because of illness. People call me crazy sometimes for ignoring weather conditions but I have to admit this is one fo the things I love about it. My favourite memories include riding from the center of Berlin to Potsdam under heavy snowstorm last winter. I ended up like a snowman on wheels! The looks on the faces of some people seeing me arrive at the Nauener Tor were priceless.

Which is your favourite bike?

I only own my beloved and only trekking bike. This baby has over 5500 km on it in the last 1 year and still going well with constant care and services. Have traveled through forests and cities, parks, roads and trails. I came to be emotionally attached to it after the adventure I’ve had and still planning to have with it. I have to admit though, my dream would be to own a gravel bike and go wild with multiple hundred kilometer bagpacking explorations with it. My next goal is to visit the Baltic sea and my dreams go wild, I’m almost scared to put down the places I wanna ride to because they might sound unrealistic. I know that one day I wanna go to Paris.

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Juten Tach, ich bin … Christoph

Christoph wuchs in Köpenick auf. Im Alter von 17 Jahren zog es ihn in den Prenzlauer Berg, wo er immer noch lebt. Der 49-Jährige macht gerne Musik, liest viel, verständlich wenn man sich beruflich um die Logistik einer Buchhandlung kümmert, und verbringt gerne Zeit mit seiner Familie und seinen Freunden, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

Immer und ständig. Ich fahre eigentlich jeden Weg mit meinem Rad. Nur bei Glatteis oder strömendem Regen fahre ich mit den Öffentlichen. Meine Regel ist immer: schaffste einen Weg trocken, machste den ganzen Tag mit dem Rad.

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Ich besitze privat nur ein Rad, ein Diamant Pacer. Ein stinknormales Trekkingrad, aber es ist dunkelgrün!!! Ich fahre sehr gern auf diesem Rad. Es ist schnell und wendig und hat mich nie im Stich gelassen, es gehört zu mir. Mein kleinster Sohn ist mit drauf gefahren, ich hab es aus Versehen sogar mal eine Nacht unabgeschlossen vor einer Kneipe stehen lassen und am nächsten Morgen guckte es mich noch freundlich an – was für ein Rad!
Vor kurzer Zeit haben wir auf der Arbeit ein Cargo-Bike angeschafft. Wir gehören zu den wenigen, die die Senatsförderung bekommen haben. Es ist ein Douze G4, mit dem bin ich auch sehr gern unterwegs. Was für ein Luxusteil! Es ist das erste Mal, daß ich erlebe, daß mein Rad neidvolle Blicke bekommt.

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Juten Tach, ich bin … Nico

Nico lebt in Neukölln. Der 39 Jährige ist ein leidenschaftlicher Reiseradfahrer. Seine Touren führen ihn zum Beispiel durch Nordosteuropa oder auch mal von Deutschland nach Indien. Von diesen und anderen Reisen berichtet er auch auf seinem Blog, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

Sofern die Straßen nicht wirklich vereist sind, erledige ich alles mit dem Fahrrad. Ich brauche weder ein Auto noch nutze ich, bis auf seltene Ausnahmen, öffentliche Nahverkehrsmittel.

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Am meisten Spaß macht es mir, auf gut asphaltierten Straßen mit dem Rennrad zu fahren, weil ich damit sehr schnell und unbeschwert voran komme. Für längere Radreisen und zum Transport von Dingen, weiche ich jedoch auf ein stabiles Reiserad mit Hinterradgepäckträger und Lowrider aus.
Meist aber fahre ich die alltäglichen Wege mit einem älteren Trekking-Rad, das seine besten Tage bereits hinter sich hat, vermutlich entsprechend weniger diebstahlgefährdet ist und nicht mehr ganz so sehr geschont werden möchte.

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Juten Tach, ich bin … Carolina

Carolina kommt ursprünglich aus Rom und lebt nun in direkter Nachbarschaft zum Neuköllner Rathaus.  Die 29 Jährige ist aktive Unterstützerin des Netzwerkes Fahrradfreundliches Neukölln und versucht so die Stadt ein Stück lebenswerter mitzugestalten, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

Sehr oft. Sowohl im Sommer als auch im Winter, Tag und Nacht.
Ich bewege mich am liebsten mit dem Rad. Sei es fürs Einkaufen oder auf dem Weg zur Arbeit oder zu Freunden.

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Am liebsten fahre ich mit meinem neuesten Rad, mein schwarzes Paripa. Es ist leicht und schnell. Ich habe mir die einzelnen Teile ausgesucht und es mit meinem Freund zusammen aufgebaut.

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Juten Tach, ich bin … Katharina

Katharina, oder auch kurz Katha, lebt in Pankow. Die Sozialarbeiterin ist eigentlich täglich mit ihrem Rad unterwegs, weshalb sie auch nicht darauf verzichten möchte. Einer ihrer großen Wünsche ist, dass Mahnwachen und Geisterräder der Vergangenheit angehören, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

In der Regel bin ich mindestens 2x täglich mit dem Rad unterwegs. Ich absolviere alle Wege im Alltag per Rad. Sehr selten und auch widerwillig bin ich als Beifahrerin anzutreffen.Das Radfahren ist ein wesentlicher Bestandteil in meinem Leben.
Ich habe kein Auto und fahre auch nicht mit den „Öffis“. Ich könnte auf vieles verzichten, aber nicht auf das Radfahren. Radfahren hält mich in Bewegung, macht mich glücklich, entspannt mich, gibt mir Freiheit, Flexibilität und wirkt ausgleichend.
Ich bin so gut wie nie erkältet, da mich die unterschiedlichen Wetterverhältnisse widerstandsfähiger machen. Ich fahre aus tiefster Überzeugung Rad. Die Höchststrafe für mich wäre ein Radfahrverbot.

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Aktuell fahre ich am liebsten mit dem Singlespeed. Es fährt sich leicht, schnell und wendig. Zum Einkaufen nehme ich zwischendurch mein Rad mit dem Gepäckträger.

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Juten Tach, ich bin … Julia

Julia, auch Jule genannt, lebt mit kurzen Unterbrechungen seit 20 Jahren in Berlin. Die Mutter von zwei Töchtern lernte im Alter von fünf Jahren das Radfahren und hat seitdem nicht mehr damit aufgehört. Momentan testet sie die Alltagstauglichkeit ihres Liegerades, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

Faktisch immer. Ich habe zwar einen Führerschein, aber nie ein Auto besessen. Zum Laufen bin ich zu faul und die Öffentlichen sind für mich eigentlich nur in Kombination mit dem Rad denkbar. Oder samstagnachts…

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Das kommt drauf an, was ich vorhabe! Im Alltag und auf Touren bin ich meistens mit meinem grasgrünen Intec-Stahlross unterwegs. Da passen zur Not auch mal zwei Kinder drauf und zwei Einkaufstaschen dran oder es wird ein Hänger angekoppelt.
Wenn ich entspannt ankommen will, setze ich mich auf mein Liegerad. Ich habe gerade eine Halswirbel-OP hinter mir, daher teste ich, ob das eine Alternative für einen entspannten Nacken sein kann.
Wenn ich es richtig krachen lassen will, steht da noch mein Rennrad, das „kleine Schwarze“ auf der Rolle, das soll so bald es geht auch wieder an die frische Luft!

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Juten Tach, ich bin …. Jörg

Jörg kam vor 17 Jahren aus Nordhessen in den Berliner Norden. Seine
alltäglichen Wege erledigt er zu Fuß oder wie man unschwer am Foto erkennen kann mit seinem Lastenrad, auf dem er auch gerne eine Musikanlage
transportiert. Weshalb er auch Critical Bass Berlin ins Leben rief, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

Ich erledige alle Wege mit dem Rad oder zu Fuß. Ich habe aus Überzeugung heraus vor fünf Jahren meinen alten Diesel-PKW abgeschafft und ihn bis heute nicht vermisst.
Im täglichen Stadtverkehr bin ich dank modernem Elektrolastenrad immer staufrei
unterwegs.
Auch die stressige Suche nach geeigneten Parkplätzen ist mir mittlerweile genauso fremd, wie der teure Gang zur Tankstellenkasse!

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Ich bin süchtig nach Lastenrädern und unsterblich in das „Bullitt“ von „Larry vs. Harry“ verliebt! Aufgrund einer schweren Rückenerkrankung fahre ich momentan das
E-Modell (Shimano Steps).

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So schön kann Radfahren sein…

Nach etwas längerer Zeit gibt es auch hier von uns wieder ein Lebenszeichen.
Anlass dafür ist dieses absolut sehenswerte Video der letzten
Oktober Critical Mass.
Es macht riesigen Spaß es sich anzusehen und verbreitet enorme Vorfreude auf die nächste gemeinsame Fahrt.

Vielen lieben Dank dafür.

Ride Safe.