Category Archives: Mobilität

Am Sonntag ist Weltfahrradtag – und Sternfahrt

Weltfahrradtag der UN

Am kommenden Sonntag ist nicht nur STERNFAHRT in Berlin – die größte Fahrraddemo der Welt (und dass es eine DEMONSTRATION ist, bei der für die Rechte und Träume von Radfahrenden gestritten wird, könnte ab sofort ruhig deutlicher werden) -, sondern auch: der erste WELTFAHRRADTAG.

Dazu haben die Vereinten Nationen den 3. Juni ab sofort erklärt und damit den seit 1998 gefeierten Europäischen Tag des Fahrrads zu einem weltweiten Radfeier- und Kampftag gemacht. Alle Mitgliedstaaten der UN sind aufgerufen, den Weltfahrradtag zu zelebrieren und die Vorteile des Radfahrens hervorzuheben.

Gesucht: Lastenrad für Kinder

Ähnliches FotoMarke Eigenbau wie hier ist nicht jedermanns Sache. Gibt es so was auch zu kaufen?

Heute, am internationalen Kindertag, fragen wir mal:Ist das noch eine riesige Marktlücke? Oder gibt es das schon: ein Lastenrad für Kinder? Damit meinen wir nicht eins für den Kindertransport, sondern eins, das Kinder selbst fahren können, um etwas zu transportieren. Ab einem Alter von 14 Jahren geht das vielleicht auch mit dem Cargobike der Eltern. Aber mit acht oder zehn oder zwölf?

Klar, so ein Rad wiegt schon ohne Ladung nicht wenig, und ganz billig ist es auch nicht, aber trotzdem: Es gibt oft Dinge zu transportieren, die nicht in Rucksack oder Satteltasche passen, ein Blechkuchen zum Beispiel oder ein Kuchenblech, ein Topf mit Suppe fürs Schulfest, die Eishockeyklamotten oder das Schlagzeug. Und ja, es gibt Menschen, selbst in Deutschland, die haben kein Auto und wollen kein Auto und auch nicht ihre Kinder ständig bringen und abholen mit all dem Zubehör, das so ein Kinderleben erfordert.

Mit einem eigenen Lastenrad wäre das Kind autonom von elterlichen Transportdienstleistungen, könnte sogar die beste Freundin, den besten Freund oder die jüngeren Geschwister spazieren oder ins Kino oder in die Eisdiele fahren, ohne Elternbegleitung. Oder einfach so herumkutschieren und Dinge einsammeln, die sich am Straßenrand finden. Haustiere ausführen oder Pflanzen sammeln oder zum Angeln an den See und mit dem Rausgefischten wieder nach Haus. Ach ja, überhaupt das Draußen-Sein: Schlafsack, Iso-Matte, Holz fürs Lagerfeuer, Proviant, Plane drüber – alles kein Problem mehr, selbst wenn’s dann mal regnet.

Habt ihr was gesehen, gelesen, gehört? Würde uns interessieren.

Falschparker-Aktionswoche: Montag, 28.5.

Bild könnte enthalten: Schuhe und im FreienEinrichtung eines sicheren Pop-up-Not-Radwegs neben zugeparktem Radweg auf der Karl-Marx-Straße

Bürger*innen sichern einen vorübergehenden Ersatz-Radweg mit Warnhütchen ab, so dass alle – auch Kinder und Senioren – sicher mit dem Rad die Karl-Marx-Straße befahren können.

Wo, wann und wer:
Start Karl-Marx-Straße 176, 28.5. / 8:15 Uhr

„Stadtverträglicher Autoverkehr“

Verkehrsdichte Auto Stadt Einwohner
So sieht sie aus, die „Stadt der Zukunft“, wie sie sich die SPD vorstellt. 

Wofür sind Städte da? Um darin zu wohnen, zu essen, spazieren zu gehen, Freunde zu treffen, zu arbeiten, sich zu bilden, mit anderen Erfahrungen auszutauschen, sich zu verlieben, zu feiern, gemeinsam Dinge anzupacken? Oder um Auto zu fahren? So schnell wie möglich – und ohne Rücksicht auf das Leben drum herum?

„Stadtverträglicher Autoverkehr“, für den sich die SPD-Fraktion in Berlin jetzt starkmacht, kann nur bedeuten: So wenig Autoverkehr wie möglich. Denn Städte sind nicht für Autos gemacht, sondern für Menschen. Und die haben, weil sich nicht alle Bedürfnisse da befriedigen lassen, wo sie sich aufhalten, Mobilitätswünsche. Um von A nach B zu kommen braucht es aber in den allerwenigsten Fällen private Pkw. Dafür gibt es U-Bahnen und Busse, Fahrräder, und ja, man kann auch zu Fuß gehen.
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KIDICALMASS! Freie Straßen für Kinder

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen

Am Sonntag mit den Kindern auf dem Fahrrad durch die Straßen von Berlin? Nicht auf dem Geh- oder Radholperweg, sondern mitten auf der Straße? Ohne hupende Autos, ohne Lärm und Abgase?

Ja, das geht. Dank des Netzwerks Fahrradfreundliches Neukölln findet auch in diesem Jahr wieder eine Kidical Mass statt – eine Kinder-Fahrrad-Demo für mehr und sicheren Raum auf Berlins Straßen. Da wird den Kindern mal der Weg von Autos frei geräumt. Ohne „Pass auf, Auto!!!“ hier und „Anhalten! Ein Bus kommt!!!“ da, geht es sechs Kilometer durch Neukölln und Kreuzberg – vom Reuter- zum Weichselplatz.
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Ist das Kunst? Oder muss das weg?

3D-Zebrastreifen mit Kind; Foto: picture alliance / Christoph Soeder/dpa
Ein Zebrastreifen der etwas anderen Art

Was tun, wenn Autofahrer mit Vollgas auf einen Zebrastreifen zusteuern und keinerlei Veranlassung sehen, anzuhalten? Die Stadt Schmalkalden in Ostthüringen hat sich mit einem 3D-Zebrastreifen beholfen: Auf Initiative der Anwohner*innen brachte Graffiti-Künstler Alexander Frank die scheinbar schwebenden Streifen auf die Straße.

Die 3D-Wirkung entsteht durch eine optische Täuschung: Autofahrer glauben, schwebende Balken als Überweg und somit als echtes Hindernis vor sich zu haben. Das soll sie zum Bremsen bewegen. In Island und Österreich gibt es solche Übergänge bereits. In Deutschland wurden Vorstöße in diese Richtung bislang abgelehnt. Dagegen haben Viersen und Essen Interesse bekundet.

Zum Tag der Städtebauförderung am 5. Mai wurde der Übergang offiziell übergeben. Das Landesverwaltungsamt hat allerdings zunächst entschieden, dass der Zebrastreifen in seiner 3D-Form gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt. Er firmiert als vorübergehendes Kunstobjekt und soll bald wieder verschwinden. Die Stadt will den Zebrastreifen jedoch behalten und reicht Unterlagen für ein Genehmigungsverfahren ein.

Wo Erwachsene Radfahren lernen

Wie Radfahren funktioniert? Darüber machen sich die wenigsten von uns Gedanken. Auf zwei Rädern die Balance halten – eine Selbstverständlichkeit. Sich zum Linksabbiegen einfädeln – kein Problem. Schulterblick – ein Automatismus. Doch viele Erwachsene können nicht oder nicht richtig radeln. Weil sie es nie gelernt haben. Weil sie die Verkehrsregeln nicht kennen. Weil sie sich nach einem Unfall nicht mehr auf den Sattel trauen. In Berlin gibt es verschiedene Angebote, um das Radfahren als Erwachsener zu lernen oder seine Kenntnisse zu vertiefen. Ein Gastbeitrag von CLAUDIA LIPPERT (aus „radzeit“, dem Fahrradmagazin des ADFC für Berlin und Brandenburg, 2/2017)

Radfahren für erwachsene Anfänger | Outdoor

Die Handknöchel sind weiß vor Anstrengung. Mit beiden Händen hält Monika den Lenker des kleinen Rollers fest umklammert. Nur zaghaft rollt sie ein paar Meter geradeaus, wagt kaum, nach der Handbremse zu greifen. Nach zehn Minuten gibt sie schon kräftiger Schwung, steuert das Gefährt mutig in eine weite Rechtskurve. „Seit meiner Kindheit bin ich nicht mehr Rad gefahren“, erzählt die 50-Jährige. „In der Stadt bietet sich das nicht an.“

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#StopKillingCyclists

Bildergebnis für stop killing cyclists

_2017_

9 Tote

rechtsabbiegende LKW: 4 Tote

Dooring: 3 Tote

25. März 2017, 19:10 Uhr – Unfallursache: rechtsabbiegender LKW
Ein 80-jähriger Radfahrer befährt die Yorckstraße in Richtung Gneisenaustraße. Als er den Mehringdamm geradeaus überquert, wird er von einem Sattelzug erfasst, der aus der Yorckstraße nach rechts in den Mehringdamm in Richtung Platz der Luftbrücke abbiegt. Der Radfahrer wird so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstirbt.

13. Juni 2017, 23:00 Uhr – Unfallursache: Dooring
Ein 55-jähriger Radfahrer befährt die Hermannstraße in Richtung Britzer Damm. In Höhe Kienitzer Straße öffnet der Fahrer eines am Fahrbahnrand abgestellten PKW unvermittelt die Fahrertür. Der Radfahrer prallt gegen die Fahrertür und stürzt. Dabei erleidet er so schwere Kopfverletzungen, dass er am 14. Juni 2017 gegen Mittag in einem Krankenhaus stirbt.

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Radfahren macht glücklich …

… schont die Nerven (na ja), den Geldbeutel und bringt dich schnell ans Ziel. Nie wieder Parkplatzsuche! Und deine Kinder haben auch was davon.

Es sollte nur ein kurzes Aussteiger-Video für Autofahrer*innen werden, aber was dann passierte, hat Millionen Menschen zu Tränen gerührt … DAS Video zum Auftakt der Weltklimakonferenz in Bonn.

Wer Untertitel und Website in weitere Sprachen übersetzen möchte, melde sich bitte bei der mitRADgelegenheit, der wir hier herzlich für ihr unermüdliches Engagement danken! Wir hoffen, ihr seid gut in Bonn angekommen – und macht ordentlich CO2-freien Dampf!

Verkehrswende jetzt!

Wir brauchen das Fahrradland Deutschland. Jetzt! Der ADFC setzt sich dafür ein, dass Deutschland zum Vorreiter in Sachen Radverkehr wird.

Es sind noch zwei Tage bis zur Bundestagswahl  aber wir glauben nicht, dass es reicht, einmal alle vier Jahre ein Kreuzchen zu machen, um die Städte (die Welt 🙂 ) von Autos zu befreien. Deshalb – unter anderem – fahren wir jeden letzten Freitag im Monat zusammen durch die Straßen von Berlin.

Vor knapp drei Jahren, am 19. Dezember 2014, schrieben wir, dass es starke Forderungen braucht, die mit Nachdruck vertreten werden müssen, um Politik und Verwaltung in Sachen Verkehrspolitik endlich zum Umdenken und Handeln zu bewegen.

Die Kritik richtete sich damals gegen DEN Interessenverband der Radfahrenden, den ADFC. Inzwischen hat sich der Verband erstaunlich bewegt, und jetzt ein Zehn-Punkte-Programm aufgestellt, das höchst ambitioniert ist und das wir mit Nachdruck unterstützen.

Bis jetzt haben knapp 18.000 Frauen, Männer, Kinder unterschrieben. Das ist zu wenig! Hej, Leute, wo seid ihr?! Allein bei Facebook haben wir mehr als 21.000 Follower. Der ADFC knapp 140.000 Mitglieder. Sind das alles Karteileichen?

Wenn nicht, dann steigt mal kurz vom Sattel und unterstützt das Zehn-Punkte-Programm – mit eurer Unterschrift und indem ihr fleißig postet, twittert und Freunde und Familie informiert. Damit nach der Wahl klar ist, dass Verkehr nicht nur (E-)Autos sind.

Radland jetzt!

Zum Beispiel: Medellín

Eigentlich ist das hier ja der Blog der Critical Mass Berlin. Aber wir schauen auch gern über den Tellerrand. Vor allem wenn es um Ideen für eine autofreie urbane Zukunft geht.

Vor ein paar Tagen gab es hier auf dem Blog einen Kommentar von einem Stuttgarter, Vater von drei (kleinen) Kindern, der am Stadtrand auf einem „Berg“ wohnt, 100 Höhenmeter über Innenstadtniveau. Die 8-15% Steigung sei den zwei älteren, bereits Rad fahrenden Kindern nicht zuzumuten, schrieb der Mann. Auch wenn wir bei zwei Kilometer Strecke auf 100 Höhenmeter nur auf eine durchschnittliche Steigung von 5% kommen, die den Kindern vielleicht zuzutrauen wäre, wir wollen uns da nicht einmischen. Warum aber, statt für den Transport von Menschen und Gütern als einzige Möglichkeit wieder nur ans Auto zu denken sein soll, will uns nicht in den Kopf. Schauen wir also aus der deutschen Dieselmetropole, wo grüne Spitzenpolitiker „Benzin im Blut haben“, mal über den Atlantik hinweg nach Kolumbien, nach Medellín.

Metrocable Linie K über der Calle 107 im August 2007. – Man beachte auch die Aufteilung des darunterliegenden Straßenraums: Fußweg, einspurige Straße, breiter Fußweg mit Einbuchtungen zum Ausweichen bei Gegenverkehr und zum Halten von Fahrzeugen. Keine Parkspur.

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European Mobility Week – Europäische Mobilitätswoche

Die EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Seit 2002 bietet sie Kommunen aus ganz Europa die Möglichkeit, ihren Bürgerinnen und Bürgern die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität vor Ort näher zu bringen.

Jedes Jahr werden vom 16. bis 22. September innovative Verkehrslösungen ausprobiert oder mit kreativen Ideen für eine nachhaltige Mobilität in den Kommunen geworben: So werden beispielsweise Parkplätze und Straßenraum umgenutzt, neue Fuß- und Radwege eingeweiht, Elektro-Fahrzeuge getestet, Schulwettbewerbe ins Leben gerufen und Aktionen für mehr Klimaschutz im Verkehr durchgeführt. Dadurch zeigen Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger, dass nachhaltige Mobilität möglich ist, Spaß macht und praktisch gelebt werden kann.

Quelle: Umweltbundesamt, 

 

Zum Park(ing) Day 2017

 Heute ist Park(ing) Day!

Wer in Berlin mitmachen will, findet hier alle Infos. Oder kommt einfach spontan vorbei: Bergmannstraße/Kreuzberg, Stargarder Straße/PB, Böhmischer Platz/Neukölln, Windscheidstraße/Charlottenburg … An 13 Orten in acht Bezirken gibt es Aktionen von/mit 25 Initiativen, Verbänden und Einzelpersonen.

Ergänzung, 11:17 Hier noch der Hinweis auf einen Beitrag zur repräsentativen Umfrage des ADFC, im Vorfeld des „Internationalen PARK(ing) Day“ in Auftrag gegeben, auf dem Blog it started with a fight. Bitte auch die Diskussion verfolgen – anscheinend gab es bei der Auswertung kreative Zahleninterpretationen. Trotzdem: Mehr als 8 Prozent wären für die Grünen bei den Bundestagswahlen vor allem in den Städten drin, wenn sie in Sachen Verkehrswende endlich klare Ansagen machen würden: Weg vom Auto (egal, ob Benziner, Diesel oder Strom), hin zu Rad-, Fuß- und ÖPN-V.

Letzte Sommer-CM 2017

Am kommenden Freitag gibt’s die letzte SOMMER-CM in diesem Jahr!

Damit es wieder eine gelungene Fahrt wird, bitten wir, auf Folgendes zu achten:

Glasflaschen
Wer unbedingt Getränke aus Glasflaschen zu sich nehmen will, sollte auf diese gut aufpassen. Immer wieder fallen Glasflaschen während der Fahrt zu Boden – und bedeuten nicht selten für die Nachfolgenden das Ende der Fahrt. Reifen platt, und das war’s.
Wenn es trotz aller Vorsicht dennoch passiert, unbedingt bremsen und mit anderen Teilnehmer*innen einen Keil in Fahrtrichtung um die Stelle mit den Scherben bilden. So kann niemand in die Scherben fahren, und ihr seid beim Aufsammeln geschützt.

CM_Keil bei Glasscherben
CM-Keil bei Glasscherben

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Berlins Radgesetz ist (fast) da!

Logo RadentscheidDer Referentenentwurf von Deutschlands erstem Radgesetz wurde endlich vorgestellt.

Angestoßen hatte den Gesetzgebungsprozess die Initiative Volksentscheid Fahrrad vor über 24 Monaten. Ehrenamtliche sammelten binnen kürzester Zeit mehr als 100.000 Unterschriften für den ersten Gesetzesentwurf in Deutschland.


Die Initiative Volksentscheid Fahrrad hatte in gut drei Wochen ca. 107.000 Unterschriften gesammelt. Hier zu sehen: Die Übergabe der Unterschriften an die Senatsverwaltung.
Foto: Volksentscheid Fahrrad / Norbert Michalke

Der jetzige Referentenentwurf ist nicht nur gemeinsames Ergebnis von Initiativen, dem ADFC, BUND, den Regierungsfraktionen und der Senatsverwaltung; er ist auch der erste gesetzliche Vorstoß in Deutschland für eine Verkehrswende, die ihren Namen verdient.

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Der Wahlkampf hat begonnen

CM_Wahlwerbung
Im Kleinen Tiergarten in Berlin-Moabit wird für die Critical Mass geworben.

In Moabit stehen sie schon – die Plakate für die Verkehrswende. Aber Papier ist geduldig – die kritische Masse muss auf die Räder und hinein in die Stadt. Heute Abend ist es wieder so weit – wir treffen uns um 20 Uhr am Mariannenplatz und rollen dann mit Licht und Musik durch die bald autofreien Straßen.

Wer vorher noch der Autolobby Bescheid geben will, kann sich bereits um 17.30 Uhr in der Behrenstr. 35 einfinden. Die CargoBikeFans Berlin laden zum Tête à tête mit dem Verband der Automobilindustrie (VDA). Anschließend geht’s von dort mit der mitRADgelegenheit zum WARM UP am Potsdamer Platz und zur CM. Musik ist immer dabei.

Zeit, dass sich was dreht! #radentscheid

„Wenn du noch einmal mein Auto anpackst, dann schlage ich dich tot.“ Sätze wie diese müssen sich Radfahrer*innen in Berlin (und auch nicht nur in Berlin) wohl regelmäßig anhören. Gerade hatte ich auch wieder so einen freundlichen Autofahrer. Ich fuhr auf der für Radfahrer freigegebenen Busspur im Feierabendverkehr, als mich ein Autofahrer erst auf meiner Spur Schnitt, wieder auf die Straße wechselte, um dann unmittelbar vor mir auf der Busspur zu halten, um jemanden aus dem Auto zu lassen. Hinter mir kam übrigens gerade ein Bus.

„Wenn du noch einmal mein Auto anpackst, dann schlage ich dich tot“ ist keine angemessene Reaktion auf ein Klopfen auf die Windschutzscheibe.

Unterstützt den Volksentscheid Fahrrad, damit sich endlich was dreht. Twittert unter #radentscheid. Wir sehen uns morgen früh um 08:30 Uhr beim Aufstellen des Goldenen Fahrrads vor dem Roten Rathaus! (Facebook-Link)

Ride safe!