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#StopKillingCyclists

Bildergebnis für stop killing cyclists

_2017_

6 Tote

rechtsabbiegende LKW: 3 Tote

Dooring: 2 Tote

25. März 2017, 19:10 Uhr – Unfallursache: rechtsabbiegender LKW
Ein 80-jähriger Radfahrer befährt die Yorckstraße in Richtung Gneisenaustraße. Als er den Mehringdamm geradeaus überquert, wird er von einem Sattelzug erfasst, der aus der Yorckstraße nach rechts in den Mehringdamm in Richtung Platz der Luftbrücke abbiegt. Der Radfahrer wird so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstirbt.

13. Juni 2017, 23:00 Uhr – Unfallursache: Dooring
Ein 55-jähriger Radfahrer befährt die Hermannstraße in Richtung Britzer Damm. In Höhe Kienitzer Straße öffnet der Fahrer eines am Fahrbahnrand abgestellten PKW unvermittelt die Fahrertür. Der Radfahrer prallt gegen die Fahrertür und stürzt. Dabei erleidet er so schwere Kopfverletzungen, dass er am 14. Juni 2017 gegen Mittag in einem Krankenhaus stirbt.

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Bildergebnis für stop killing cyclists

Im November 2013 fand in London das größte Bike-Die-in statt, um gegen die permanente Gefährdung Radfahrender im Verkehr zu protestieren und an die vielen Opfer, Schwerverletzten, dauerhaft Geschädigten, Getöteten und das Leid ihrer Angehörigen zu erinnern.

Die Aktion, die unter dem Schlagwort STOP KILLING CYCLIST Tausende Londoner*innen mobilisierte, ist zu einer dauerhaften Kampagne geworden, der sich viele Initiativen weltweit angeschlossen haben. Sie demonstrieren friedlich, aber mit Nachdruck für sicherere Infrastrukturen für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere Radfahrende und Fußgänger*innen. Sie fordern die oft untätig bleibenden Verantwortlichen in Politik und Verwaltung auf, endlich bekannte Unfallschwerpunkte radfahrersicher umzubauen und die beiden häufigsten Unfallursachen (Dooring und rechtsabbiegende LKW) anzugehen.

Auch auf den Straßen Berlins sterben jedes Jahr Radfahrer*innen. Die häufigste Unfallursache sind auch hier rechtsabbiegende LKW (Laster, Schwertransporter, Betonmischer, Sattelschlepper), die, wie es in den Meldungen dann meistens verharmlosend heißt, die Opfer „übersehen“ hätten. Und verwiesen wird auf Stress, Unübersichtlichkeit sowie den sogenannten Toten Winkel.

Am 25. Oktober gab es nun erneut einen schweren Radunfall mit einem LKW. Eine Tourenleiterin des ADFC wurde in Wilmersdorf von einem rechtsabbiegenden LKW überrollt und lebensgefährlich verletzt. Sie liegt seitdem auf der Intensivstation.
Der ADFC Berlin ruft gemeinsam mit Angehörigen, Freunden und Kollegen zu einer Fahrrad-Demo an der Unfallstelle auf:

Mittwoch, 8.11.2017, 17 Uhr
Treffpunkt: Westfälische Str./Konstanzer Str., Nähe Fehrbelliner Platz (Wilmersdorf)

Bitte kommt zahlreich, damit endlich etwas geschieht.

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