Juten Tach, ich bin … Dimi

Dimi came with his one way ticket to Berlin in June 2017 and fell in love with the city. He lives in Friedrichshain and works as a software developer. The 32 old loves to cycle around the suburbs in his free time, but now read yourself…

How often do you ride your bike in your daily routine?

When I got my bicycle on October 2017, I hadn’t touched one ever since I was 12 years old. And instantly fell in love with it. I casually ride every single day to work and back. In the weekends I try to schedule short tours that vary between 35 km and 60 km. And I will do it regardless the temperature and the weather except either because I would plan to go have drinks with friends or because of illness. People call me crazy sometimes for ignoring weather conditions but I have to admit this is one fo the things I love about it. My favourite memories include riding from the center of Berlin to Potsdam under heavy snowstorm last winter. I ended up like a snowman on wheels! The looks on the faces of some people seeing me arrive at the Nauener Tor were priceless.

Which is your favourite bike?

I only own my beloved and only trekking bike. This baby has over 5500 km on it in the last 1 year and still going well with constant care and services. Have traveled through forests and cities, parks, roads and trails. I came to be emotionally attached to it after the adventure I’ve had and still planning to have with it. I have to admit though, my dream would be to own a gravel bike and go wild with multiple hundred kilometer bagpacking explorations with it. My next goal is to visit the Baltic sea and my dreams go wild, I’m almost scared to put down the places I wanna ride to because they might sound unrealistic. I know that one day I wanna go to Paris.

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Juten Tach, ich bin … Christoph

Christoph wuchs in Köpenick auf. Im Alter von 17 Jahren zog es ihn in den Prenzlauer Berg, wo er immer noch lebt. Der 49-Jährige macht gerne Musik, liest viel, verständlich wenn man sich beruflich um die Logistik einer Buchhandlung kümmert, und verbringt gerne Zeit mit seiner Familie und seinen Freunden, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

Immer und ständig. Ich fahre eigentlich jeden Weg mit meinem Rad. Nur bei Glatteis oder strömendem Regen fahre ich mit den Öffentlichen. Meine Regel ist immer: schaffste einen Weg trocken, machste den ganzen Tag mit dem Rad.

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Ich besitze privat nur ein Rad, ein Diamant Pacer. Ein stinknormales Trekkingrad, aber es ist dunkelgrün!!! Ich fahre sehr gern auf diesem Rad. Es ist schnell und wendig und hat mich nie im Stich gelassen, es gehört zu mir. Mein kleinster Sohn ist mit drauf gefahren, ich hab es aus Versehen sogar mal eine Nacht unabgeschlossen vor einer Kneipe stehen lassen und am nächsten Morgen guckte es mich noch freundlich an – was für ein Rad!
Vor kurzer Zeit haben wir auf der Arbeit ein Cargo-Bike angeschafft. Wir gehören zu den wenigen, die die Senatsförderung bekommen haben. Es ist ein Douze G4, mit dem bin ich auch sehr gern unterwegs. Was für ein Luxusteil! Es ist das erste Mal, daß ich erlebe, daß mein Rad neidvolle Blicke bekommt.

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Juten Tach, ich bin … Nico

Nico lebt in Neukölln. Der 39 Jährige ist ein leidenschaftlicher Reiseradfahrer. Seine Touren führen ihn zum Beispiel durch Nordosteuropa oder auch mal von Deutschland nach Indien. Von diesen und anderen Reisen berichtet er auch auf seinem Blog, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

Sofern die Straßen nicht wirklich vereist sind, erledige ich alles mit dem Fahrrad. Ich brauche weder ein Auto noch nutze ich, bis auf seltene Ausnahmen, öffentliche Nahverkehrsmittel.

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Am meisten Spaß macht es mir, auf gut asphaltierten Straßen mit dem Rennrad zu fahren, weil ich damit sehr schnell und unbeschwert voran komme. Für längere Radreisen und zum Transport von Dingen, weiche ich jedoch auf ein stabiles Reiserad mit Hinterradgepäckträger und Lowrider aus.
Meist aber fahre ich die alltäglichen Wege mit einem älteren Trekking-Rad, das seine besten Tage bereits hinter sich hat, vermutlich entsprechend weniger diebstahlgefährdet ist und nicht mehr ganz so sehr geschont werden möchte.

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Juten Tach, ich bin … Carolina

Carolina kommt ursprünglich aus Rom und lebt nun in direkter Nachbarschaft zum Neuköllner Rathaus.  Die 29 Jährige ist aktive Unterstützerin des Netzwerkes Fahrradfreundliches Neukölln und versucht so die Stadt ein Stück lebenswerter mitzugestalten, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

Sehr oft. Sowohl im Sommer als auch im Winter, Tag und Nacht.
Ich bewege mich am liebsten mit dem Rad. Sei es fürs Einkaufen oder auf dem Weg zur Arbeit oder zu Freunden.

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Am liebsten fahre ich mit meinem neuesten Rad, mein schwarzes Paripa. Es ist leicht und schnell. Ich habe mir die einzelnen Teile ausgesucht und es mit meinem Freund zusammen aufgebaut.

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Juten Tach, ich bin … Katharina

Katharina, oder auch kurz Katha, lebt in Pankow. Die Sozialarbeiterin ist eigentlich täglich mit ihrem Rad unterwegs, weshalb sie auch nicht darauf verzichten möchte. Einer ihrer großen Wünsche ist, dass Mahnwachen und Geisterräder der Vergangenheit angehören, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

In der Regel bin ich mindestens 2x täglich mit dem Rad unterwegs. Ich absolviere alle Wege im Alltag per Rad. Sehr selten und auch widerwillig bin ich als Beifahrerin anzutreffen.Das Radfahren ist ein wesentlicher Bestandteil in meinem Leben.
Ich habe kein Auto und fahre auch nicht mit den „Öffis“. Ich könnte auf vieles verzichten, aber nicht auf das Radfahren. Radfahren hält mich in Bewegung, macht mich glücklich, entspannt mich, gibt mir Freiheit, Flexibilität und wirkt ausgleichend.
Ich bin so gut wie nie erkältet, da mich die unterschiedlichen Wetterverhältnisse widerstandsfähiger machen. Ich fahre aus tiefster Überzeugung Rad. Die Höchststrafe für mich wäre ein Radfahrverbot.

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Aktuell fahre ich am liebsten mit dem Singlespeed. Es fährt sich leicht, schnell und wendig. Zum Einkaufen nehme ich zwischendurch mein Rad mit dem Gepäckträger.

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Juten Tach, ich bin … Julia

Julia, auch Jule genannt, lebt mit kurzen Unterbrechungen seit 20 Jahren in Berlin. Die Mutter von zwei Töchtern lernte im Alter von fünf Jahren das Radfahren und hat seitdem nicht mehr damit aufgehört. Momentan testet sie die Alltagstauglichkeit ihres Liegerades, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

Faktisch immer. Ich habe zwar einen Führerschein, aber nie ein Auto besessen. Zum Laufen bin ich zu faul und die Öffentlichen sind für mich eigentlich nur in Kombination mit dem Rad denkbar. Oder samstagnachts…

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Das kommt drauf an, was ich vorhabe! Im Alltag und auf Touren bin ich meistens mit meinem grasgrünen Intec-Stahlross unterwegs. Da passen zur Not auch mal zwei Kinder drauf und zwei Einkaufstaschen dran oder es wird ein Hänger angekoppelt.
Wenn ich entspannt ankommen will, setze ich mich auf mein Liegerad. Ich habe gerade eine Halswirbel-OP hinter mir, daher teste ich, ob das eine Alternative für einen entspannten Nacken sein kann.
Wenn ich es richtig krachen lassen will, steht da noch mein Rennrad, das „kleine Schwarze“ auf der Rolle, das soll so bald es geht auch wieder an die frische Luft!

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Juten Tach, ich bin …. Jörg

Jörg kam vor 17 Jahren aus Nordhessen in den Berliner Norden. Seine
alltäglichen Wege erledigt er zu Fuß oder wie man unschwer am Foto erkennen kann mit seinem Lastenrad, auf dem er auch gerne eine Musikanlage
transportiert. Weshalb er auch Critical Bass Berlin ins Leben rief, aber nun lest selbst…

Wie oft bist Du im Alltag mit dem Rad unterwegs?

Ich erledige alle Wege mit dem Rad oder zu Fuß. Ich habe aus Überzeugung heraus vor fünf Jahren meinen alten Diesel-PKW abgeschafft und ihn bis heute nicht vermisst.
Im täglichen Stadtverkehr bin ich dank modernem Elektrolastenrad immer staufrei
unterwegs.
Auch die stressige Suche nach geeigneten Parkplätzen ist mir mittlerweile genauso fremd, wie der teure Gang zur Tankstellenkasse!

Mit welchem Rad fährst Du am liebsten?

Ich bin süchtig nach Lastenrädern und unsterblich in das „Bullitt“ von „Larry vs. Harry“ verliebt! Aufgrund einer schweren Rückenerkrankung fahre ich momentan das
E-Modell (Shimano Steps).

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So schön kann Radfahren sein…

Nach etwas längerer Zeit gibt es auch hier von uns wieder ein Lebenszeichen.
Anlass dafür ist dieses absolut sehenswerte Video der letzten
Oktober Critical Mass.
Es macht riesigen Spaß es sich anzusehen und verbreitet enorme Vorfreude auf die nächste gemeinsame Fahrt.

Vielen lieben Dank dafür.

Ride Safe.

Stau

Die Länge aller Staus auf deutschen Straßen im Jahr 2017 betrug das 37-Fache des Erdumfangs.

Gezählt wurden: 723.000 Stauereignisse mit insgesamt 1,5 Millionen Kilometern Staulänge in 457.000 Staustunden.

Was, da auch? Islamabad!

Bild könnte enthalten: TextAuch im 1960 gegründeten Islamabad (zu Deutsch: Wohnsitz des Islams), der Hauptstadt Pakistans mit derzeit knapp 700.000 Einwohnern, gibt es eine rührige Fahrradszene, und seit 2009 auch eine eigene Critical Mass. Anders als in anderen Städten auf der Welt finden ihre Rides nicht nur einmal, sondern bis zu fünfmal im Monat statt. Die Strecke steht meistens fest und führt zu einem vorher bekannt gegebenen Ziel, wo gemeinsam gegessen und gefeiert wird. Und natürlich werden da auch Ideen ausgetauscht, wie man das Radfahren in Islamabad und Pakistan voranbringen kann. Dazu haben die Aktivist*innen jetzt sogar ein Video produziert: Cycling for Space.

Flächennutzung Rad- vs. Kfz-Verkehr

Die Umverteilung von Straßenraum zugunsten des Radverkehrs würde Straßen effizienter für den Transport von Menschen machen. Eine typische Kraftfahrzeugfahrspur kann rund 2.000 Personen pro Stunde transportieren. Auf derselben Fläche – mit passender Fahrradinfrastruktur – könnten rund 10.000 Personen pro Stunde befördert werden.

Radfahrende als Stauverursacher?

In der Regel haben Staus nichts mit Radfahrenden zu tun, sondern sind eine direkte Folge der Menge an Autos auf den Straßen. Wäre dies nicht der Fall, gäbe es Staus nur auf städtischen Straßen und nie auf Autobahnen (wo niemand Rad fährt).

Bildergebnis für radfahrer berlin
Hat mal wieder ein Stadtradler einen üblen Stau verursacht? 

Fährt ein Auto oder Bus hinter einer Radfahrerin her, wird die Fahrt nur vorübergehend verlangsamt. Staus werden durch den Autoverkehr verursacht, insbesondere durch die Warteschlangen an Kreuzungen. Als Autofahrer kommt man, hält man sich an die Verkehrsregeln (Tempolimit, regelkonformes Überholen), an derselben Position in der Warteschlange an – hinter einem Radfahrer herzufahren kostet meist keine Zusatzzeit.

Ähnliches Foto

Am Sonntag ist Weltfahrradtag – und Sternfahrt

Weltfahrradtag der UN

Am kommenden Sonntag ist nicht nur STERNFAHRT in Berlin – die größte Fahrraddemo der Welt (und dass es eine DEMONSTRATION ist, bei der für die Rechte und Träume von Radfahrenden gestritten wird, könnte ab sofort ruhig deutlicher werden) -, sondern auch: der erste WELTFAHRRADTAG.

Dazu haben die Vereinten Nationen den 3. Juni ab sofort erklärt und damit den seit 1998 gefeierten Europäischen Tag des Fahrrads zu einem weltweiten Radfeier- und Kampftag gemacht. Alle Mitgliedstaaten der UN sind aufgerufen, den Weltfahrradtag zu zelebrieren und die Vorteile des Radfahrens hervorzuheben.

Gesucht: Lastenrad für Kinder

Ähnliches FotoMarke Eigenbau wie hier ist nicht jedermanns Sache. Gibt es so was auch zu kaufen?

Heute, am internationalen Kindertag, fragen wir mal:Ist das noch eine riesige Marktlücke? Oder gibt es das schon: ein Lastenrad für Kinder? Damit meinen wir nicht eins für den Kindertransport, sondern eins, das Kinder selbst fahren können, um etwas zu transportieren. Ab einem Alter von 14 Jahren geht das vielleicht auch mit dem Cargobike der Eltern. Aber mit acht oder zehn oder zwölf?

Klar, so ein Rad wiegt schon ohne Ladung nicht wenig, und ganz billig ist es auch nicht, aber trotzdem: Es gibt oft Dinge zu transportieren, die nicht in Rucksack oder Satteltasche passen, ein Blechkuchen zum Beispiel oder ein Kuchenblech, ein Topf mit Suppe fürs Schulfest, die Eishockeyklamotten oder das Schlagzeug. Und ja, es gibt Menschen, selbst in Deutschland, die haben kein Auto und wollen kein Auto und auch nicht ihre Kinder ständig bringen und abholen mit all dem Zubehör, das so ein Kinderleben erfordert.

Mit einem eigenen Lastenrad wäre das Kind autonom von elterlichen Transportdienstleistungen, könnte sogar die beste Freundin, den besten Freund oder die jüngeren Geschwister spazieren oder ins Kino oder in die Eisdiele fahren, ohne Elternbegleitung. Oder einfach so herumkutschieren und Dinge einsammeln, die sich am Straßenrand finden. Haustiere ausführen oder Pflanzen sammeln oder zum Angeln an den See und mit dem Rausgefischten wieder nach Haus. Ach ja, überhaupt das Draußen-Sein: Schlafsack, Iso-Matte, Holz fürs Lagerfeuer, Proviant, Plane drüber – alles kein Problem mehr, selbst wenn’s dann mal regnet.

Habt ihr was gesehen, gelesen, gehört? Würde uns interessieren.

Falschparker-Aktionswoche: Montag, 28.5.

Bild könnte enthalten: Schuhe und im FreienEinrichtung eines sicheren Pop-up-Not-Radwegs neben zugeparktem Radweg auf der Karl-Marx-Straße

Bürger*innen sichern einen vorübergehenden Ersatz-Radweg mit Warnhütchen ab, so dass alle – auch Kinder und Senioren – sicher mit dem Rad die Karl-Marx-Straße befahren können.

Wo, wann und wer:
Start Karl-Marx-Straße 176, 28.5. / 8:15 Uhr

„Stadtverträglicher Autoverkehr“

Verkehrsdichte Auto Stadt Einwohner
So sieht sie aus, die „Stadt der Zukunft“, wie sie sich die SPD vorstellt. 

Wofür sind Städte da? Um darin zu wohnen, zu essen, spazieren zu gehen, Freunde zu treffen, zu arbeiten, sich zu bilden, mit anderen Erfahrungen auszutauschen, sich zu verlieben, zu feiern, gemeinsam Dinge anzupacken? Oder um Auto zu fahren? So schnell wie möglich – und ohne Rücksicht auf das Leben drum herum?

„Stadtverträglicher Autoverkehr“, für den sich die SPD-Fraktion in Berlin jetzt starkmacht, kann nur bedeuten: So wenig Autoverkehr wie möglich. Denn Städte sind nicht für Autos gemacht, sondern für Menschen. Und die haben, weil sich nicht alle Bedürfnisse da befriedigen lassen, wo sie sich aufhalten, Mobilitätswünsche. Um von A nach B zu kommen braucht es aber in den allerwenigsten Fällen private Pkw. Dafür gibt es U-Bahnen und Busse, Fahrräder, und ja, man kann auch zu Fuß gehen.
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KIDICALMASS! Freie Straßen für Kinder

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen

Am Sonntag mit den Kindern auf dem Fahrrad durch die Straßen von Berlin? Nicht auf dem Geh- oder Radholperweg, sondern mitten auf der Straße? Ohne hupende Autos, ohne Lärm und Abgase?

Ja, das geht. Dank des Netzwerks Fahrradfreundliches Neukölln findet auch in diesem Jahr wieder eine Kidical Mass statt – eine Kinder-Fahrrad-Demo für mehr und sicheren Raum auf Berlins Straßen. Da wird den Kindern mal der Weg von Autos frei geräumt. Ohne „Pass auf, Auto!!!“ hier und „Anhalten! Ein Bus kommt!!!“ da, geht es sechs Kilometer durch Neukölln und Kreuzberg – vom Reuter- zum Weichselplatz.
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„Aktive Mobilität macht Städte anziehend“

Philippe Crist, Mobilitätsvordenker der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD, wirft einen neuen Blick auf das Zufußgehen und Radfahren. Sein neues Paradigma nennt er aktive Mobilität. Das klingt nicht nur besser als nichtmotorisierter Verkehr, sondern führt auch weg von reinen Umweltargumenten und Verzichtsappellen. Für eine wirkliche Verkehrswende brauche es attraktive Lebensstile, um die Menschen zu motivieren, sagt Christ im Interview. Ein Gastbeitrag. 

BildHerr Crist, der Begriff Aktive Mobilität soll Zufußgehen und Fahrradfahren in ein neues Licht rücken. Wie hat sich der Blick darauf in den vergangenen Jahren verändert?

Aktive Mobilität hat Eingang gefunden in politische Debatten sowohl über Verkehr als auch über Stadtentwicklung. Das ist sehr hoch einzuschätzen. Das Wichtigste dabei ist, dass viele Menschen, auch viele Entscheidungsträger, jetzt über die einfachen Entweder-oder-Lösungen hinausblicken, wenn es um Zufußgehen und Fahrradfahren geht.

Diese Verkehrsmittel wurden vielfach nur als Hindernis angesehen und die Straßen in unseren Städten auf ihre reine Transportfunktion reduziert. Das war ein historischer Fehler. Wenn die Straßen voller Fahrzeuge sind, leidet unser Körper genauso wie unsere Psyche. Lebendige Straßen tragen zu einem gesunden städtischen Leben bei. Die Tatsache, dass viele Städte dieses Potenzial nunmehr ausdrücklich erkennen, ist eine der wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Jahre.
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